Demoaufruf: Das Haus der Musik gehört uns allen!

Datum: 05.12.2025

Die Stadt Braunschweig plant ein Megaprojekt mitten in der Innenstadt: Ein Haus der Musik für 120 Millionen Euro – mit Konzertsaal, neuer Musikschule und einem „Dritten Ort“.

Ein Projekt dieser Größe braucht echte demokratische Kontrolle und Räume, die wirklich für Menschen funktionieren. 

Im Rat droht, dass der Plan der Stadt zum HdM mit Mehrheit von CDU und SPD beschlossen wird. Noch können wir das verhindern. Dafür brauchen wir deine Unterstützung!

Was du jetzt machen kannst:

1. Komm zur Demo am 08.12.2025 um 16 Uhr auf dem Schlossplatz, um der Stadt zu zeigen wie laut wir sein konnen.

2. Schreibe der CDU-Fraktion und der SPD-Fraktion und teile ihnen deinem Unmut über die Kommerzialisierung von Kultur mit.

3. Sprich mit Familie und Freunden, denn je mehr wir sind, desto lauter sind wir auch.


Ein Projekt dieser Größe braucht echte demokratische Kontrolle und Räume, die wirklich für Menschen funktionieren.
Doch aktuell sieht es anders aus:

1. Kontrolle durch die Stadt! Steuergeld braucht öffentliche Kontrolle:

Die Stiftung, die das Haus der Musik bauen und betreiben soll, wird von New Yorker dominiert, obwohl die Stadt, bei Berücksichtigung des Gebäudekaufs, den Großteil der Kosten trägt. Wir fordern Transparenz in der Finanzierung, demokratische Strukturen und: Die Stadt muss angemessen, gemäß ihrer tatsächlichen finanziellen Last, in diesem Projekt mitbestimmen können.

2. Junge Menschen mit an den Tisch! Mitbestimmung jetzt und in der Zukunft:

Das Haus der Musik wird besonders von jungen Menschen genutzt: Musikschüler*innen, Bands, Chöre, Gruppen. Deswegen sollten diese besonders am Projekt mitwirken. Das sehen wir durch die Dominanz von New Yorker gefährdet. Und: Sie sollen in keinem Gremium vertreten sein. Wir wollen, dass das Jugendparlament, die Musikschüler*innen und junge Menschen feste Plätze in den Entscheidungsstrukturen bekommen!

3. Ein echter "Dritter Ort". Offen und Jung:

Der sogenannte "Dritte Ort", also der Ort neben zu Hause und Arbeit/Schule, darf nicht mit einem Café und der Touristinfo abgespeist werden. Er muss ein echter Begegnungsraum werden: offen, jugendgerecht und nicht kommerziell oder von New Yorker kontrolliert. Wir fordern einen "Dritten Ort", der sich an jungen Menschen orientiert.

4. Nein zur finanziellen Wundertüte. Finanzielle Verantwortung für die Stadt:

Aktuell werden die Kosten für das Projekt auf 120 Mio. Euro geschätzt. Dass diese Kostenrechnung eingehalten wird, ist angesichts steigender Baukosten und mangelnder Transparenz anzuzweifeln. Sollten diese Kosten steigen, ist nicht geklärt, wer diese Risiken trägt. Wir fordern eine realistische, transparente Kostenrechnung und Evaluation kostengünstigerer Optionen.

Komm zur Demo und bring all deine Freunde mit! 

Mehr Infos unter: https://sites.google.com/view/demo-haus-der-musik/startseite