DEIN TICKET. DEINE WAHL!

[english version below]

Als Studierendenschaft haben wir die Möglichkeit, von dem aktuellen Landesweiten Semesterticket auf das Deutschlandweite Semesterticket umzusteigen. Der Wechsel würde zum Wintersemester 2024/2025 stattfinden. Im Rahmen dieser Entscheidung wird eine Urabstimmung vom 13. bis zum 19. Mai 2024 durchgeführt, wo wir deine Meinung zum Wechsel abfragen.

Die Wahl des Tickets ist eine langfristige und finanzielle Entscheidung, die die Kosten des Semesterbeitrags der kommenden Semester beeinflusst.


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Achtung: Du musst dich vorher bei StudIP anmelden!

Wenn du weitere Fragen rund um das Thema hast, lies dir am besten die ausführliche FAQ durch, die du am Ende dieser Seite findest. Du kannst dich auch gerne jederzeit über asta(at)tu-braunschweig.de bei uns melden oder persönlich bei uns im Büro vorbeikommen (Mo-Do, 10-14Uhr). 


Digitale Sprechstunde zum Thema:

Am Dienstag, den 14. Mai 2024 findet von 10:00-11:00 Uhr eine digitale Sprechstunde statt, bei der alle offenen Fragen geklärt werden können. Die Anmeldung zur Sprechstunde findet du hier: https://studip.tu-braunschweig.de

YOUR TICKET. YOUR CHOICE! [English Version]

Beginning winter semester 2024/2025, we will switch from the state-wide semester ticket to the Germany semester ticket. The basis for this decision was a ballot in which all TU Braunschweig students were asked to give their opinion on the switch. Around 90 percent of participants voted in favor of switching to the D-Semesterticket.

On this page you will find all the information that was relevant in the ballot. We have published all the information about the new Deutschlandsemesterticket here.

If you have any further questions about the topic, please read the detailed FAQ at the bottom of this page. You are also welcome to contact us at any time via asta(at)tu-braunschweig.de or come to our office in person (Mon-Thu, 10am-2pm).

 

English Version of the FAQ

FAQ - Hier haben wir einige der häufigsten Fragen für euch beantwortet.

Was ist eine Urabstimmung?

Eine Urabstimmung ist eine Abstimmung, zu der alle Studierenden der Universität aufgerufen sind. Die Urabstimmung wird von dem Übergeordneten Wahlausschuss (ÜgWa) durchgeführt, der vom Studierendenparlament (StuPa) dazu beauftragt wurde.

In der Urabstimmung haben die Studierende die Möglichkeit, ihre Meinung zum Wechsel abzugeben. Das Ergebnis der Urabstimmung gilt als Empfehlung beim weiteren Entscheidungsprozess im StuPa. Es ist wichtig, dass möglichst viele Studierende abstimmen, da das Ergebnis der Abstimmung als Meinung der gesamten Studierendenschaft gilt.

Welche Tickets stehen zur Wahl?

Du kannst zwischen dem aktuellen Semesterticket (Landesweites Semesterticket Niedersachsen/Bremen + VRB-Semesterkarte) und dem Deutschlandsemesterticket wählen.

Das aktuelle Landesweite Semesterticket ermöglicht die Nutzung aller Nahverkehrszüge (S-Bahn, RB, RE) in Niedersachsen und Bremen sowie aller Busse, Straßenbahnen und Nahverkehrszüge im Verkehrsbund der Region Braunschweig (VRB). 

Mit dem Deutschlandsemesterticket kannst du bundesweit den kompletten Nah- und Regionalverkehr nutzen. Das heißt, dass du mit allen Linienbussen, U-Bahnen, S-Bahnen, Straßenbahnen und RE/RB-Zügen in ganz Deutschland fahren könntest, ohne dir ein zusätzliches Ticket kaufen zu müssen.

Warum ist meine Stimme wichtig?

Das Semesterticket macht einen großen Teil des Semesterbeitrags aus. Angesichts der überall steigenden Lebenshaltungskosten birgt die Erhöhung des Semesterbeitrags eine zusätzliche finanzielle Belastung für viele Studierende. Ein Wechsel zum Deutschlandsemesterticket sollte demokratisch von der Studierendenschaft entschieden werden. Als Meinungsbild spricht die Urabstimmung eine Empfehlung im Sinne der Studierendenschaft gegenüber den entscheidenen Gremien der selbstverwalteten Studierendenschaft aus.

Sollte das Deutschlandsemesterticket angenommen werden, würde der AStA die laufenden Verträge mit dem VRB (VRB-Semesterkarte) und der LNVG (Landesweites Semesterticket Niedersachsen/Bremen) kündigen.

Ein wichtiger Aspekt bei der Entscheidung über das Semesterticket ist die Preisentwicklung der jeweiligen Semestertickets. Beim aktuellen Semesterticket gibt es eine gewisse Sicherheit in der Preisentwicklung, da das Landesweite Semesterticket Niedersachsen/Bremen an einen Tarif- und Nutzungsindex gebunden ist und die VRB-Semesterkarte ein Festpreismodell hat.

Das Deutschlandsemesterticket hingegen ist ein politisch motiviertes Ticket, welches an die Preisentwicklung des Deutschlandtickets gekoppelt ist. Da dessen Finanzierung über 2024 hinaus noch nicht geklärt ist, ist auch unklar in welche Richtung sich der Preis des Deutschlandsemesterticket bewegen wird. Sollte eine weitere Unterstützung des Bundes ausbleiben, ist mit einer deutlichen Preiserhöhung zu rechnen. Zum Wintersemester 2024/2025 wäre das aktuelle Semesterticket um 3,37€ günstiger als das Deutschlandsemesterticket.

Die Entscheidung und die daraus resultierenden finanziellen Auswirkungen müssen von der gesamten Studierendenschaft getragen werden. Daher ist es wichtig, dass eine breite Vertretung der Studierendenschaft an dieser Entscheidung beteiligt ist.

Wie teuer ist das aktuelle Semesterticket?

Der Preis des aktuellen Semestertickets bildet sich wie folgt:

  • VRB-Semesterkarte: Festpreismodell mit einer festgelegten Steigerung von 3€ pro Jahr.
  • landesweites Semesterticket Niedersachsen/Bremen: jährliche Anpassung über einen Tarif- und Nutzungsindex.

Im Wintersemester 2024/2025 wird die VRB-Semesterkarte 112€ und das Landesweite Semesterticket Niedersachsen/Bremen 61,03€ kosten (vorbehaltlich Anpassung des aktuellen Vertrages zum Landesweiten Semesterticket Niedersachsen/Bremen), so dass der Gesamtpreis des aktuellen Semesterticket dann bei 173,03€ liegt.

Wie teuer ist das Deutschlandweite Semesterticket?

Das Deutschlandsemesterticket hat eine Preisbindung an das Deutschlandticket. Die Kosten des Deutschlandsemestertickets betragen 60 Prozent des Deutschlandtickets. Aktuell liegen die Kosten für das Deutschlandticket bei 49€ pro Monat.

Für das Deutschlandsemesterticket fallen folglich 29,40€ monatlich an. Da letzteres nur semesterweise von der gesamten Studierendenschaft abgenommen werden kann, fallen Kosten von 176,40€ pro Person im Wintersemester 2024/2025 an.

Wie ist die Preisprognose des Deutschlandweiten Semestertickets?

Das Deutschlandticket ist ein politisch motiviertes Ticket. Die langfristige Finanzierung des Deutschlandticket ist noch nicht geklärt und hängt von Entscheidungen in Bund und Ländern ab. Eine Prognose zur Preisentwicklung des deutschlandweiten Tickets kann deshalb momentan noch nicht getroffen werden.

Die Ticketpreise orientieren sich an dem „normalen“ Preis für das Deutschlandticket um 60%. Der Preis des Deutschlandtickets liegt aktuell bei 49 Euro, daher kostet das Deutschlandweite Semesterticket 29,40 Euro pro Monat. Wenn der Preis des Deutschlandtickets steigt, steigt auch der Preis des Deutschlandweiten Semestertickets.

Beispielrechnung: Wenn das Deutschlandticket auf 60 Euro/Monat ansteigt, kostet das Deutschlandweites Semesterticket 216 Euro pro Semester (36 Euro x 6 Monat).

 

Ist das Deutschlandticket verpflichtend?

Das Deutschlandsemesterticket ist genau wie unser aktuelles Semesterticket ein Solidarticket. Die gesamte Studierendenschaft ist verpflichtet das Ticket zu abzunehmen bzw. zu bezahlen. Das Semesterticket ist im Semesterbeitrag mit inbegriffen und muss wie gewohnt zum Semesterstart überwiesen werden.

Es gibt Ausnahmeregelungen bei denen du dir, wie auch im aktuellen Solidarmodell, die Kosten des Tickets rückerstatten lassen kannst.

Was ist ein Solidaritätsmodell?

Ein Solidarmodell bedeutet, dass das Semesterticket ein Teil des Semesterbeitrages ist, ob du es nutzt oder nicht. Dadurch, dass an der TU 16.000 Studierende das Ticket zusammen bezahlen, kann das Semesterticket zu dem niedrigen Preis angeboten werden. Solidarisch bedeutet dabei, einen Beitrag zu leisten, damit alle profitieren können.

Wie funktioniert die Rückerstattung des Deutschlandweiten Semestertickets?

Die Rückerstattung des Semestertickets erfolgt nach den gleichen Kriterien wie beim aktuellen Semesterticket.

Was passiert, wenn das Deutschlandsemesterticket angenommen wird?

Wenn das Deutschlandsemesterticket angenommen werden sollte, wird der Vertrag zum Landesweiten Semesterticket Niedersachsen/Bremen fristgerecht gekündigt und der Vertrag mit dem VRB „auf Eis gelegt“ bzw. pausiert.

Zeitnah wird dann der Vertrag über das Deutschlandsemesterticket mit der entsprechenden Tariforganisation geschlossen und zum Wintersemester 2024/2025 eingeführt.

Wenn wir im aktuellen Semesterticket verbleiben, gibt es dann auch weiterhin die Möglichkeit eines Upgrades auf das Deutschlandticket?

Nein, die Möglichkeit des Upgrades auf das Deutschlandticket läuft zum Wintersemester 2024/2025 aus.

Ist das Ticket weiterhin auf dem Studierendenausweis?

Das Deutschlandsemesterticket muss grundsätzlich als digitales Ticket angeboten werden. Eine konkrete Umsetzung ist zur Zeit noch in Planung. Eine Umsetzung auf unserer TU-Card ist aktuell nicht möglich, weil diese nicht die Anforderungen des Deutschlandsemesterticket erfüllt.

Warum lohnt sich das Deutschlandsemesterticket für mich?

Das Deutschlandsemesterticket lohnt sich für dich, wenn du außerhalb von Niedersachsen mit Nahverkehrszügen unterwegs bist oder in einer anderen Stadt auf den Nahverkehr (z.B. Busse und Straßenbahnen) angewiesen bist. Wie auch beim Deutschlandticket und aktuellem Semesterticket ist die Nutzung von Fernverkehrszügen wie IC/ICE und touristischen Zügen ausgeschlossen.

Was passiert nach der Urabstimmung?

Das Ergebnis der Urabstimmung gilt als Empfehlung für das Studierendenparlament (StuPa). Das StuPa entscheidet final über das Semesterticket. Die Entscheidung wird zeitnah mit der Studierendenschaft kommuniziert. Nach der Entscheidung wird dann entweder der Vertrag zum Deutschlandsemesterticket geschlossen und das aktuelle Semesterticket gekündigt oder die aktuellen Verträge bleiben bestehen.

Gibt es das Deutschlandsemesterticket schon an anderen Universitäten?

Einige Studierendenschaften an deutschen Hochschulen sind bereits gewechselt oder wechseln zum Wintersemester zum deutschlandweiten Semesterticket.

Warum einige schon so früh ein Deutschlandsemesterticket hatten, hängt vor allem damit zusammen, dass diese Hochschulen bereits entsprechende (höhere) Beiträge abgerufen und schon ein passendes digitales Ticketmedium vorliegen hatten.

Der Großteil der Studierendenschaften wechselt allerdings erst zum Wintersemester 2024/25 zum Deutschlandsemesterticket, da oben genannte Punkte plus die Erstellung eines Vertragsentwurfs relativ viel Zeit in Anspruch nehmen. Zudem müssen die Hochschulen ihre Beitragsordnungen anpassen.

Wenn wir uns für das Deutschlandsemesterticket entscheiden, welche Rückwechselmöglichkeiten haben wir?

Das Deutschlandweite Semesterticket hat eine Kündigungsfrist von drei Monaten. Allerdings behält sich die Landesnahverkehrsgesellschaft vor, den kompletten Vertrag zu kündigen, wenn eine Untergrenze von 25.000 Studierenden erreicht wurde. Das bedeutet, wenn zu wenige Studierendenschaften das landesweite Semesterticket nutzen, wird der Vertrag so oder so gekündigt.

Aktuell ist davon auszugehen, dass alle Studierendenschaften in Niedersachsen/Bremen zum Deutschlandsemesterticket wechseln. Selbst wenn der Vertrag zum landesweiten Semesterticket gekündigt werden sollte und im Anschluss daran das Deutschlandticket und somit auch das Deutschlandsemesterticket unverhältnismäßig teuer oder schlimmstenfalls komplett eingestellt wird, ist davon auszugehen, dass die Verkehrsbetriebe großes Interesse daran haben, den „alten“ Semesterticketvertrag wieder aufzunehmen.

Wenn du noch mehr Fragen rund um das Thema hast, melde dich gerne bei uns persönlich im Büro, telefonisch oder per E-Mail.

asta(at)tu-braunschweig.de